EBV – Was ist das?

EBV ist die Abkürzung für das Epstein-Barr-Virus. Ein Virus, welches ähnlich wie Grippe-Erreger ‚per Tröpfchen‘ mit der Atemluft übertragen wird. Normalerweise ist es der Auslöser für das Pfeiffersche Drüsenfieber, aber es gibt auch chronischere Formen bei denen das nicht unbedingt der Fall sein muss. Die Auswirkung einer Infektion wird häufig unterschätzt oder sind noch recht unbekannt. Die Untersuchung wird von vielen Ärzten auch eher selten vorgenommen und die Entdeckung eher ‚zufällig‘. (zumindest wenn die Ausprägung des Drüsenfiebers nicht gegeben ist) Hierzu muss man wirklich an einen sehr guten Arzt geraten oder einfach Glück haben. Das EBV verhält sich wie ein Herpes-Virus, dh. einmal da – Freude für immer?! Nach der Infektion kommt der erste große Schub. Der Virus breitet sich nach und nach im Körper aus und beeinflusst quasi alles. Das Immunsystem beginnt nach und nach Herr der Lage zu werden und produziert Antikörper. Dies geht mal schneller, mal langsamer. Dies sollte normalerweise innerhalb von 6 Wochen geschehen, kann allerdings auch bis zu 2 Jahren dauern. Wie bei allen Viren-Infektionen kann man hier recht wenig machen. Das Immunsystem zu stärken hat oberste Priorität. Ansonsten kann man nur symptomorientiert Hilfestellung leisten. Da man häufig sich und seinen Körper nicht versteht und die Symptomatik recht umfangreich ist und man nicht gegen alles Tabletten nehmen kann, ist hierfür oftmals ein Heilpraktiker ratsam.

 


 

Mögliche Symptome, die einzeln oder in Kombination auftreten können:

Erschöpfung, ständige Müdigkeit, Benommenheit, Schwindel, Bauchschmerzen mit Übelkeit und Erbrechen, Blutbildveränderungen, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Epilepsie, Fieber, Schmerzen der Muskeln, Gelenke und Rücken, Haarausfall, Hautbildveränderung, Funktionsstörung der Leber, Einfluss auf den Herz-Rhythmus, Vergrößerung der Milz, Hoden-/Eierstockschmerzen, Hals- und Kopfschmerzen,  Schwellungen der Lymphknoten, Nieren-/Mandelentzündung, Einfluss auf die Psyche bis hin zu Depressionen, Schlafstörungen…

Die Symptome sind teilweise Rheuma, Multiple Sklerose oder Fibromyalgie ähnlich.

 


 

Für die Bestimmung des Ebstein-Barr-Virus Laborbefund EBVwird das Blut auf IgG, IgM und EBNA Antikörper analysiert. Die Werte verändern sich dabei je nach ‚Bearbeitungsstand‘ wellenförmig. Das heißt zu Beginn sind hauptsächlich die IgG und IgM-Werte erhöht, das EBNA niedrig. Je weiter die Serokonversation fortgeschritten ist, umso höher steigen die EBNA-Werte und die anderen sinken. Dies sollte in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden. Ich könnte jetzt weiter in die Tiefe gehen, aber ich glaube andere können das viel besser erklären.

 

Weiterführende Links:

Naturheilprais Hollmann – Das EBV, CFS Schwerpunktzentrum in Wuppertal.

Ein interessanter Beitrag des Spiegels  zum Pfeifferschen Drüsenfieber

Das Buch – Das unterschätzte Epstein Barr Virus- Was tun bei einer chronischen EBV-Infektion?

Ich werde nach und nach auch hier immer mal wieder auf einzelne Dinge eingehen und diese Seite ergänzen…

//Ich sage auch nochmal explizit dazu: Ich bin kein Arzt, noch Heilpraktiker, lediglich davon betroffen.//

 

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